Gipfelthemen politik-digital.de
DGVN
  HOMEPAGE
 DIGITALE SPALTUNG
Leitungen & Festplatten
Medien & Kompetenz
Inhalte & Vorbilder
 WELTWEITE TRENDS
Wissen & Besitz
Multi & Kulti
Beteiligung & Spielregeln
 VIRTUELLE SICHERHEIT
Piraten & Terroristen
Daten & Schutz
 GLOBALE GEMEINSCHAFT
UNO & Info-Gesellschaft
Gipfel & Reformen
 COMMUNITY
Forum
Kalender
Linkliste
 PARTNER
Unterstützer
Medienpartner Interaktivpartner
 ÜBER UNS
Über dieses Projekt
DGVN
politik-digital
 KONTAKT/IMPRESSUM
Suche:
Gipfelthemen-Info:
Weitere Informationen erhalten Sie im kostenlosen Newsletter von politik-digital.de:
 
Wissen & Besitz
SERVICE-FUNKTIONEN
Artikel verschicken
Druckversion erstellen
Ihr Kommentar
Kilian Beutel Datum:Thursday, 01. September 2005
Von:

Kilian Beutel

An: kbeutel@politik-digital.de
URL: keine

Über das Verhalten im Raum der Information Teil 10

gipfelthemen.de sprach mit Rafael Capurro, Professor für Informationswissenschaft und Informationsethik an der Hochschule der Medien (HdM), Gründer des International Center for Information Ethics (ICIE) und Herausgeber der International Review of Information Ethics (IRIE), über die digitale Kultur und die "Hauptaufgabe der Informationsethik, die Relativität des digitalen Weltentwurfs im Informationsbereich aufzudecken."

10.Wie bewerten Sie den sich andeutenden Trend, das Internet wieder zu verlassen, um sich ein Leben ohne Spam, Viren, Würmern und allen negativen Begleiterscheinungen des Netzes, in der "realen" Welt, zu verschaffen?

Das wäre eine Flucht vor dem, was ist. Zugleich zeigt dieser Trend, dass Menschen sich dem Absolutheitsanspruch der digitalen Technik widersetzen. Das ist nicht nur legitim, sondern auch ethisch geboten. In welchem Ausmaß das geschehen kann und muss, lässt sich nicht a priori entscheiden. Hier kann eine lebenspraktische informationsethische Reflexion Hilfe leisten. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass wir in unserem Leben, privat und beruflich, sozusagen digitalfreie Zonen brauchen, zum Beispiel in Bezug auf die zwanghafte Vorstellung stets und überall per Handy erreichbar zu sein. Der manischen Hoffnung ständig von anderen elektronische Botschaften zu erwarten, entspricht die nicht wenige manische Vorstellung, man hätte dauernd eine wichtige Botschaft, die man sofort an diese und jene weitergeben müsste.

Zurück zur Übersicht

Erschienen bei gipfelthemen.de am 31.05.2005

 

  • Zurück zur Rubrik "Wissen & Besitz"
  • Zum Forum "Wissen & Besitz"
NACH OBEN © Copyright 1998-2010 pol-di.net e.V. Alle Rechte vorbehalten.
Weiternutzung der Inhalte nur unter folgenden Bedingungen.
politik-digital Datenschutzrichtlinie.