Afrika lernt elektronisch
(Kurztext) "elearning
Africa 2007“, eine Konferenz in Nairobi, Kenia,
stellt elektronische Anwendungen für Bildungszwecke,
das so genannten eLearning, in den Mittelpunkt. Am 28. und
29. Mai diskutieren 240 Referenten den Einsatz von neuen Medien
in Schulen und Universitäten.
In mehreren parallel laufenden Workshops beschäftigen
sich die Teilnehmer dabei auch mit der Frage, wie besonders
Mädchen und Frauen bei der Entwicklung von eLearning-Programmen
gezielt berücksichtigt und so eine Gleichstellung der
Geschlechter geschaffen werden kann. Als Referentin zu diesem
Thema ist unter anderem Nina Dahlmann von der TU Berlin eingeladen.
Die Diplom-Physikerin hat die naturwissenschaftliche eLearning-Plattform
Mumie
(Multimediale Mathematikausbildung für Ingenieure) mitentwickelt
und wird über geschlechtergerechte Tools für Mathematiker
und Naturwissenschaftler diskutieren.
Auch ganz praktische Themen stehen auf der Tagesordnung:
Was müssen Lehrer beachten, wenn eLearning-Programme
in Schulen eingesetzt werden? Welche Möglichkeiten bietet
Open Source? Zusätzlich lernen die Besucher Praxisbeispiele
kennen, wie etwa das Projekt „UConnect“
aus Uganda, dessen Mitarbeiter in Schulen Unterricht im Umgang
mit IKT und Internet geben. Daniel Stern von „UConnect“
wird über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erfolge berichten.
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