Gipfelthemen politik-digital.de
DGVN
  HOMEPAGE
 DIGITALE SPALTUNG
Leitungen & Festplatten
Medien & Kompetenz
Inhalte & Vorbilder
 WELTWEITE TRENDS
Wissen & Besitz
Multi & Kulti
Beteiligung & Spielregeln
 VIRTUELLE SICHERHEIT
Piraten & Terroristen
Daten & Schutz
 GLOBALE GEMEINSCHAFT
UNO & Info-Gesellschaft
Gipfel & Reformen
 COMMUNITY
Forum
Kalender
Linkliste
 PARTNER
Unterstützer
Medienpartner Interaktivpartner
 ÜBER UNS
Über dieses Projekt
DGVN
politik-digital
 KONTAKT/IMPRESSUM
Suche:
Gipfelthemen-Info:
Weitere Informationen erhalten Sie im kostenlosen Newsletter von politik-digital.de:
 
Multi & Kulti
SERVICE-FUNKTIONEN
Artikel verschicken
Druckversion erstellen
Ihr Kommentar
Christoph Dowe Update: Wednesday, 03. November 2004
Von: Christoph Dowe <cdowe@politik-digital.de>
An: redaktion@politik-digital.de
URL: http://www.politik-digital.de/...cdowe

Multi & Kulti

Das Internet steht für eine Vielfalt von Angeboten in einer globalisierten Welt. Doch wie authentisch bildet das Internet die unterschiedlichen Kulturen und Interessen ab? Das Unterthema „Multi & Kulti“ greift die Frage nach Erhaltung der kulturellen, sprachlichen und sozialen Vielfalt in und mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien auf.

Für jeden Geschmack haben die neuen Medien die passenden Inhalte zu bieten. Für jeden? Trotz einer unglaublichen Menge an Inhalten ist eine Konzentration auf bestimmte Personen, Interessen und Regionen nicht zu verkennen. Entsprechen finden sich auch die meisten Produzenten und Konsumenten von Inhalten in der westlichen Welt. Diese seinen vornehmlich „weiß, männlich und gut gebildet“. Profitieren von der Wissens- und Informationsgesellschaft nur dominante Kulturen, die Reichen und die Männer? Oder können Informations- und Kommunikationstechnologien dazu beitragen, Vielfalt in einer globalisierten Welt zu bewahren, kulturelles und soziales Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit zu unterstützen? Dahinter steht die Frage, ob das Internet und andere neue Medien eine sinnstiftende und gesellschaftsformende Kraft entwickeln können.

Englisch als weltweite Internetsprache hat sich nicht überall gleichermaßen etabliert. Gehen einzelne Regionen - wie etwa die arabischen Länder - eigenständige Wege im Netz? Wie können zudem Kulturen von neuen Medien profitieren, deren Kultur und Sprache sich in einer schutzwürdigen Position befindet? Oder sind Internetangebote in allen Sprachen der Europäischen Union oder in seltenen afrikanischen Dialekten sinnvoll?

Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern mehr Einfluss und Freiraum gegenüber einer zunehmend kommerzialisierten Welt. Die Kontrolle großer Medienunternehmen über die Inhalte im Netz betrachten die zivilgesellschaftlichen Gruppen skeptisch, teilweise aus Nostalgie um die Aufbruchstimmung im Netz, teilweise aus grundsätzlichen Erwägungen. Hier stellt sich die Frage von Machtkonzentration und Machtmissbrauch, die eine gewünschte Vielfalt verhindern würde.

Auf dem dem UNO-Gipfel zur Informationsgesellschaft (10. bis 12. Dezember 2003 in Genf), aus dessen Anlass diese Internetseite entstand, wird unter anderem diskutiert werden müssen, wie neue Medien bei der Wahrung von multikultureller Vielfalt helfen können und wo die Grenzen von „Multi & Kulti“ in der Informations- und Wissensgesellschaft zu finden sind. Gerade die Politik ist in diesem Bereich gefragt, eigene Zielvorstellungen und Visionen zu entwickeln, die den Anforderungen einer neuen globalisierten Welt Rechnung tragen.

Sie befinden sich auf der ersten Seite der Rubrik „Multi & Kulti“ im Oberthema „Weltweite Trends“. In unseren Rubriken finden Sie folgende Formate: Expertenstatements; Artikel „Aus der Praxis“; Artikel „Aktuelles“; Links zum Thema und vieles mehr.

Erschienen bei gipfelthemen.de am 01.06.2003
  • Zurück zur Rubrik "Multi & Kulti"
  • Zum Forum "Multi & Kulti"
NACH OBEN © Copyright 1998-2010 pol-di.net e.V. Alle Rechte vorbehalten.
Weiternutzung der Inhalte nur unter folgenden Bedingungen.
politik-digital Datenschutzrichtlinie.