Über die DGVN
Die Deutsche
Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) versteht
sich als Bindeglied zwischen Vereinten Nationen (VN) und deutscher
Öffentlichkeit. Sie verfolgt das Ziel, eine gesellschaftliche
Basis für die Politik der Weltorganisation zu schaffen
und das Bewusstsein für die Tätigkeiten der VN zu
schärfen.
Die DGVN
wurde im Jahr 1952 in Heidelberg gegründet. Der Weltverband
der Gesellschaften für die Vereinten Nationen (WFUNA)
nahm den deutschen Verein im Jahr 1966 als Vollmitglied auf.
Inzwischen hat die DGVN rund 1000 Mitglieder.
Gemäß
seiner Satzung informiert der eingetragene Verein einerseits
die Öffentlichkeit in konstruktiver Weise über die
Ziele, Aktivitäten und Institutionen der Vereinten Nationen.
Andererseits hat sich die DGVN als überparteilicher und
unabhängiger Zusammenschluss dem kritischen Hinterfragen
und Begleiten der deutschen VN-Politik verpflichtet. Besondere
Arbeitsschwerpunkte waren dabei die Friedens- und Sicherheitspolitik,
der Menschenrechtsschutz und die menschliche Entwicklung.
Ihre Aufgaben
erfüllt die DGVN auf vielfältige Weise. So wendet
sich die Zweimonatszeitschrift Vereinte Nationen mit präzisen
Analysen, aktuellen Berichten und soliden Dokumentationen
an alle VN-Interessierten. Zahlreiche weitere Publikationen
der DGVN beziehen Stellung zu aktuellen Fragen oder erläutern
Fakten. Um das politische Lobbying für die Werte der
UNO voranzutreiben, organisiert die DGVN außerdem Tagungen,
Podiumsdiskussionen sowie Gesprächskreise und trägt
so gleichzeitig zur politischen Bildung bei. Daneben präsentiert
sich der Verein mit einem breiten Informationsangebot im Internet.
Der Besucher der Seite kann sich dort schnell ein Bild über
aktuelle Veranstaltungen und verfügbare Publikationen
verschaffen. Wer regelmäßig über die Aktivitäten
der Organisation informiert sein möchte, kann via Internet
den hauseigenen Newsletter abonnieren.
Angesichts
der Bedeutung Berlins für alle Belange des politischen
Dialogs ist die amtierende Generalsekretärin der DGVN
Dr. Beate Wagner mit einigen Mitarbeitern vom langjährigen
Sitz der DGVN in Bonn Anfang des Jahres nach Berlin gezogen.
Im August 2003 wird die Schaltstelle des Vereins in der Hauptstadt
inklusive der Zeitschriftenredaktion und einem UN-Archiv vollständig
etabliert sein.
Der Verleihung
des Friedensnobelpreises an UN-Generalsekretär Kofi Annan
und die VN im Dezember 2001 trug die DGVN im Mai 2003 auf
besondere Art Rechnung. In Zusammenarbeit mit der norwegischen
Botschaft eröffnete sie eine Ausstellung im Auswärtigen
Amt in Berlin, in welcher die Organisation und ihr Generalsekretär
sowie andere Nobelpreisträger gewürdigt werden.
Von Juli bis Oktober ist die Ausstellung in Osnabrück
zu sehen, anschließend geht sie nach Leipzig.
Heute
lässt sich der Informationsbedarf über die zentralen
Themen, mit denen sich die Weltorganisation insgesamt auseinandersetzt,
nicht mehr allein mit den herkömmlichen Methoden (Publikationen,
Veranstaltungen, Ausstellungen) decken. Das dichte Netz an
Internetseiten der UNO zu ihren Unterorganisationen zeigt,
dass die effiziente Form des World Wide Web integraler Bestandteil
des öffentlichen Lebens, zumindest auf der Nordhalbkugel
der Erde, geworden ist. Anlässlich des im Dezember stattfindenden
World Summit on the Information Society (WSIS), der die globalen
Entwicklungen in diesem Bereich thematisiert, will auch die
DGVN einen besonderen Weg gehen. In Zusammenarbeit mit politik-digital.de
soll der Gipfel auf dieser Homepage näher in den Fokus
der Öffentlichkeit gerückt werden.
weitere
Informationen finden Sie unter DGVN.de
Kontakt
Deutsche
Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. ( DGVN)
Alfredo Märker
Zimmerstraße 26/27
10969 Berlin
eMail: maerker@dgvn.de
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