Afrika-Konferenz im Oktober
(Kurztext) Afrika verbinden – das ist das Ziel des
Gipfels Connect
Africa. Vom 29. bis 30. Oktober findet das Treffen in
Kingali, Ruanda, statt. Organisatoren sind die International
Telecomunication Union (ITU), die Weltbank
und UN GAID,
das Weltweite Bündnis für Informations- und Kommunikationstechnologie
(IKT) und Entwicklung der Vereinten Nationen.
Vorderstes Ziel ist es, den afrikanischen Kontinent mit Internetanschlüssen
auszustatten. Die Investitionen in den afrikanischen IKT-Sektor
betrugen 2005 zwar acht Milliarden US-Dollar und die Verbreitung
mobiler Telefone habe sich in den letzten Jahren um 400 Prozent
gesteigert. Doch weniger als vier Prozent der Bevölkerung
verfüge über einen Internet-Zugang, berichtet die
ITU in der Pressemeldung zum Gipfel.
Ende Oktober sollen nun 500 Interessenvertreter zusammenkommen,
die in Afrika aktiv sind. Mit dabei sind politische Vertreter
aus China, aus Indien, von der Europäischen Kommission
und von weiteren internationalen Organisationen wie der OECD.
Stärken wollen die Organisatoren auch die Zusammenarbeit
zwischen Politik und Wirtschaft. „IKT ist ein Wirtschaftszweig
und der einzige Weg, Nachhaltigkeit und Effektivität
zu gewährleisten, ist eine Umgebung, die die Wirtschaft
IKT entwickeln lässt,“ so der Generalsekretär
der ITU, Dr Hamadoun Touré.
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