Deutschland "Land der Ideen"
(Kurztext) Der Endspurt läuft - vom 12. bis zum 15.
Oktober findet in Rio de Janeiro das Internet
Governanvce Forum (IGF) der Vereinten Nationen statt.
Deutschland will sich auf dieser Nachfolgeveranstaltung des
Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) als "Land
der Ideen" präsentieren. Wie heise.de
berichtet, stehen für die Bundesregierung besonders Themen
wie die Freiheit der Internetnutzung, Fortbildung für
die Internetnutzung und die Förderung des Netzes in Entwicklungsländern
im Vordergrund.
Das Auswärtige Amt will in Rio ein Stipendienprogramm
vorstellen, mit dem IT-Fachleute aus Schwellen- und Entwicklungsländern
gefördert werden sollen: Das "Konrad Zuse Fellowship
Program", benannt nach dem Computerpionier Konrad Zuse.
Regierung und Wirtschaft wollen die Stipendien gemeinsam finanzieren.
Der EU-Kommission liegt dagegen vor allem die "verbesserte
Zusammenarbeit" am Herzen: Darunter versteht man die
Öffnung der bisher von den USA dominierten Aufsicht über
Domainnamen-Vergabe sowie über IP-Adressen und Top-Level-Domains.
Hierfür ist die Internet Corporation for Assigned Names
and Numbers (ICANN) verantwortlich - die von der US-Regierung
beauftragt wurde. Auf dem WSIS-Gipfel haben die Delegierten
bereits ein Konzept beschlossen, das den Europäern auf
diesen Gebieten mehr Mitspracherecht geben soll - die EU vermisst
allerdings tatsächliche Fortschritte.
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