Technologie-Entwicklung auf einen Blick
(Kurztext) Die Zahl der Breitbandanschlüsse weltweit
steigt, in Afrika und Indien gewinnen Handys immer größere
Bedeutung. Das erfährt man aus Berichten und Statisktiken.
Einen schnellen, leicht erfassbaren Überblick über
den weltweite Stand der Informations- und Kommunikationstechnologie
(IKT) zu bekommen, gestaltet sich allerdings schwierig. Die
International
Telecommunication Unit (ITU) und Microsoft wollen die
Entwicklungen rund um den Globus nun sichtbar machen. ITU
Global View heißt das Projekt, das die Partner auf der
Konferenz Connect
Africa in Ruanda Ende Oktober vorstellten. Basierend auf
Microsofts Software Global Earth soll die Website einen Überblick
darüber geben, in welchen Staaten die IKT-Infrastruktur
bereits gut ausgebaut ist und wo noch Verbesserungsbedarf
besteht. Dadurch sollen auch Investoren leichter planen können
und Überschneidungen von Initiativen vermieden werden.
Die ITU und Microsoft wollen weiter eng zusammenarbeiten,
um die auf dem UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft
(WSIS) in Genf 2003 vereinbarte Überbrückung der
digitalen Kluft voranzutreiben. Auf der Connect Africa Konferenz
unterzeichneten die Unternehmen ein Übereinkommen für
ihre gemeinsamen Pläne: So wollen sie etwa Programme
unterstützen, die in Afrika Medienkompetenz und den Umgang
mit IKT-Anwendungen zu stärken versuchen, wollen Strategien
für Internetsicherheit ausarbeiten und Entwicklungsländern
auf dem Weg in die Informationsgesellschaft zur Seite stehen.
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