Briten im Netz
(Kurztext) Wie viele Menschen in Großbritannien sind
online und welche Dienste nutzen sie dort? Dieser Frage geht
die Internet-Umfrage
der britischen Oxford Universität nach. Für
die dritte Auflage machten 2.000 Befragte Angaben zu ihren
Nutzungsgewohnheiten.
Zwei Drittel der Briten gehen demnach von zu Hause aus ins
Netz. Der durchschnittliche Internetnutzer sei dabei männlich,
besser gebildet und verfüge über ein hohes Einkommen,
so die Autoren der Studie. Breitbandanschlüsse benutzen
bereits 85 Prozent der "Onliner". Etwa ein Viertel
der Befragten war noch nie im weltweiten Netz unterwegs. Im
Vergleicht zu 2005 ist der Anteil der Nicht-Nutzer von 35
Prozent auf 28 Prozent gesunken.
eGovernment spielt bei den online-Aktivitäten eine eher
untergeordnete Rolle: 46 Prozent haben über das Netz
schon einmal online einen Verwaltungsdienst genutzt. Im Vodergrund
steht dabei aber die Suche nach Informationen über regional
oder landesweit angebotene Services. Einen Politiker oder
eine Partei direkt angeschrieben hätten jeweils zwei
Prozent der Befragten. Der beliebteste Weg selbst politisch
mitzumachen sei es, eine Online-Petition zu unterzeichnen:
Etwa ein Zehntel der Befragten habe dies auf den Seiten
des britischen Premiers schon einmal getan.
Generell nutzen 2007 mehr Briten die Möglichkeit, sich
online zu informieren, im Internet kreativ zu werden oder
mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen. E-Mails zu lesen
oder zu versenden ist dabei die häufigste Netzaktivität.
Für das virtuelle Plaudern nutzen Briten gerne auch Instant
Messanger wie ICQ. Im Mitmach-Internet Web 2.0 sind bisher
aber nur wenige Nutzer angekommen: Weniger als ein Fünftel
habe sich ein Profil auf Netzwerk-Websites wie MySpace angelegt.
- Zurück zur Rubrik "Festplatten & Leitungen"
- Zum Forum
"Festplatten & Leitungen"
|