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Simone Gerdesmeier Datum: Wednesday, 25. July 2007
Von: Simone Gerdesmeier sgerdesmeier@politik-digital.de
An: sgerdesmeier@politik-digital.de
URL  www.gipfelthemen.de

Briten im Netz

(Kurztext) Wie viele Menschen in Großbritannien sind online und welche Dienste nutzen sie dort? Dieser Frage geht die Internet-Umfrage der britischen Oxford Universität nach. Für die dritte Auflage machten 2.000 Befragte Angaben zu ihren Nutzungsgewohnheiten.

Zwei Drittel der Briten gehen demnach von zu Hause aus ins Netz. Der durchschnittliche Internetnutzer sei dabei männlich, besser gebildet und verfüge über ein hohes Einkommen, so die Autoren der Studie. Breitbandanschlüsse benutzen bereits 85 Prozent der "Onliner". Etwa ein Viertel der Befragten war noch nie im weltweiten Netz unterwegs. Im Vergleicht zu 2005 ist der Anteil der Nicht-Nutzer von 35 Prozent auf 28 Prozent gesunken.

eGovernment spielt bei den online-Aktivitäten eine eher untergeordnete Rolle: 46 Prozent haben über das Netz schon einmal online einen Verwaltungsdienst genutzt. Im Vodergrund steht dabei aber die Suche nach Informationen über regional oder landesweit angebotene Services. Einen Politiker oder eine Partei direkt angeschrieben hätten jeweils zwei Prozent der Befragten. Der beliebteste Weg selbst politisch mitzumachen sei es, eine Online-Petition zu unterzeichnen: Etwa ein Zehntel der Befragten habe dies auf den Seiten des britischen Premiers schon einmal getan.

Generell nutzen 2007 mehr Briten die Möglichkeit, sich online zu informieren, im Internet kreativ zu werden oder mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen. E-Mails zu lesen oder zu versenden ist dabei die häufigste Netzaktivität. Für das virtuelle Plaudern nutzen Briten gerne auch Instant Messanger wie ICQ. Im Mitmach-Internet Web 2.0 sind bisher aber nur wenige Nutzer angekommen: Weniger als ein Fünftel habe sich ein Profil auf Netzwerk-Websites wie MySpace angelegt.

Zuerst erschienen bei politik-digital.de am 25.07.2007
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